'Am nĂ€chsten Morgen bereitete ich mich vor, unter die Erde zu gehen.' 'Ich fand einen der Brunnen und untersuchte ihn sorgfĂ€ltig.' 'In den WĂ€nden waren Metallstangen eingelassen, die eine Leiter bildeten.' 'Weena war sehr bestĂŒrzt, als sie sah, was ich tat.' 'Sie versuchte, mich vom Brunnen wegzuziehen.' 'TrĂ€nen liefen ihr ĂŒbers Gesicht, und sie machte flehende GerĂ€usche.' 'Es fĂŒhlte sich schrecklich an, sie zu verlassen, aber ich hatte keine Wahl.' 'Ich musste meine Maschine finden.' 'Ich nahm ihre HĂ€nde und versuchte, es ihr verstĂ€ndlich zu machen.' 'Dann begann ich, in die Dunkelheit hinabzusteigen.' 'Der Schacht ging sehr tief hinunter.' 'Ich zĂ€hlte ĂŒber zweihundert FuĂ, bevor ich den Boden erreichte.' 'Die Luft war heiĂ und roch nach Blut und Maschinen.' 'Ich konnte das dumpfe GerĂ€usch jetzt viel lauter hören.' 'Ich trat in einen engen Tunnel.' 'Zuerst konnte ich ĂŒberhaupt nichts sehen.' 'Ich zĂŒndete ein Streichholz aus meiner Tasche an.' 'Die kleine Flamme enthĂŒllte blasse Gestalten ĂŒberall um mich herum.' 'Die Kreaturen wichen vor dem Licht zurĂŒck.' 'Sie bedeckten ihre riesigen Augen mit ihren HĂ€nden.' 'Ich sah, dass Licht ihnen Schmerzen bereitete.' 'Das gab mir etwas Hoffnung.' 'Ich folgte dem Tunnel tiefer in die Erde.' 'Ich kam zu einer riesigen unterirdischen Höhle.' 'GroĂe Maschinen arbeiteten dort, bedient von den blassen Kreaturen.' 'Ich konnte einen langen Tisch sehen, bedeckt mit Fleisch.' 'Aber es gab keine Tiere in dieser Welt.' 'Ein schrecklicher Gedanke begann sich in meinem Kopf zu formen.' 'Mein Streichholz erlosch, und Dunkelheit umgab mich.' 'Sofort spĂŒrte ich kalte HĂ€nde, die mich berĂŒhrten.' 'Finger zerrten an meiner Kleidung und meinem Haar.' 'Ich zĂŒndete ein weiteres Streichholz an und schwenkte es um mich herum.' 'Die Kreaturen wichen zurĂŒck und machten wĂŒtende zwitschernde GerĂ€usche.' 'Ich rannte zurĂŒck zum Tunnel.' 'Sie folgten mir und blieben knapp auĂerhalb des Lichtkreises.' 'Ich hatte nur noch ein paar Streichhölzer ĂŒbrig.' 'Ich kletterte die Leiter so schnell ich konnte hinauf.' 'Meine Arme schmerzten schrecklich von der Anstrengung.' 'Ich konnte spĂŒren, wie sie unter mir kletterten und nĂ€her kamen.' 'Aber als ich mich der Spitze nĂ€herte, hielten sie an.' 'Das Tageslicht war zu hell fĂŒr sie.' 'Ich kroch aus dem Brunnen, zitternd vor Angst.' 'Weena wartete auf mich, ĂŒberglĂŒcklich, dass ich zurĂŒckgekehrt war.' 'Jetzt wusste ich, wie diese unterirdischen Kreaturen genannt wurden.' 'Die Eloi nannten sie die Morlocks.' 'Und ich begann, die schreckliche Wahrheit ĂŒber diese Welt zu verstehen.'
B1Chapter 9 / 15389 words46 sentences
In die Unterwelt
Chapter 9 · Die Zeitmaschine · B1 German. Tip: Click on any word while reading to see its translation. Take your time with each chapter and review the vocabulary before moving on.
Chapter Summary
Der Zeitreisende steigt in die dunklen Tunnel unter der Erde hinab und begegnet den schrecklichen Morlocks.
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Comprehension Questions
4 questions
1
Wie stieg der Zeitreisende in die unterirdische Welt hinab?
2
Wie schĂŒtzte sich der Zeitreisende vor den Morlocks unter der Erde?
3
Wonach roch die Luft unter der Erde?
4