Sarah hatte acht Jahre lang in derselben Firma gearbeitet. Zuerst gefiel ihr die Arbeit, aber in letzter Zeit fühlte sie sich unerfüllt. Das Unternehmen hatte sich seit ihrem Einstieg stark verändert. Ihr Chef war zweimal ersetzt worden, und die neue Führung hatte andere Prioritäten. Sarah erkannte, dass es Zeit war, nach etwas Neuem zu suchen. Sie aktualisierte ihren Lebenslauf an einem Samstagmorgen. Über ihre Erfolge zu schreiben machte sie stolz auf ihre Karriere. Sie hatte mehrere erfolgreiche Projekte geleitet und viele neue Mitarbeiter eingearbeitet. Sarah erstellte ein Profil auf drei verschiedenen Jobportalen. Sie verbrachte Stunden damit, Stellenangebote durchzusehen. Viele Stellen erforderten Fähigkeiten, die sie bereits besaß. Einige Jobs boten höhere Gehälter als ihre aktuelle Stelle. Sarah bewarb sich in der ersten Woche bei fünf Unternehmen. Sie schrieb für jede Bewerbung ein anderes Anschreiben. Das Anpassen ihrer Bewerbungen kostete viel Zeit, aber es lohnte sich. Drei Tage später erhielt sie ihre erste Antwort. Ein Technologieunternehmen wollte ein Telefoninterview vereinbaren. Sarah war nervös, aber auch aufgeregt. Sie recherchierte das Unternehmen gründlich vor dem Anruf. Das Telefoninterview dauerte etwa dreißig Minuten. Die Personalvermittlerin fragte nach ihrer Erfahrung und ihren Karrierezielen. Sarah antwortete selbstbewusst und stellte durchdachte Fragen. Am Ende des Gesprächs schien die Personalvermittlerin beeindruckt. Sie sagte, sie würden Sarah für ein zweites Gespräch kontaktieren. Eine Woche verging ohne Neuigkeiten. Sarah begann sich Sorgen zu machen, dass sie nicht ausgewählt worden war. In der Zwischenzeit bewarb sie sich weiter auf andere Stellen. Schließlich erhielt sie eine E-Mail mit der Einladung zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch. Das Vorstellungsgespräch war für den folgenden Dienstag angesetzt. Sarah bereitete sich vor, indem sie häufige Interviewfragen übte. Sie bat ihre Freundin, ein Probegespräch mit ihr zu machen. Ihre Freundin gab ihr nützliches Feedback zu ihren Antworten. Am Tag des Vorstellungsgesprächs wählte Sarah ihr bestes professionelles Outfit. Sie kam fünfzehn Minuten früher im Büro an. Das Gebäude war modern und hatte eine einladende Atmosphäre. Eine freundliche Empfangsdame bot ihr eine Tasse Kaffee an. Sarah wartete in der Lobby und ging ihre Notizen durch. Bald kam eine Frau, um sie zu begrüßen. Sie stellte sich als Personalleiterin vor. Sie gingen zu einem Konferenzraum im dritten Stock. Zwei weitere Personen warteten bereits dort. Eine war die Teamleiterin, und die andere kam aus der Personalabteilung. Das Gespräch begann mit Vorstellungen und Smalltalk. Dann baten sie Sarah, ihr anspruchsvollstes Projekt zu beschreiben. Sie erklärte, wie sie eine schwierige Kundensituation gemeistert hatte. Das Team schien an ihrer Problemlösungsstrategie interessiert. Sie stellten viele Nachfragen zu ihren Methoden. Sarah spürte, dass das Gespräch natürlich floss. Nach einer Stunde zeigten sie ihr das Büro. Sie traf einige der Leute, die ihre potenziellen Kollegen sein würden. Alle waren freundlich und schienen leidenschaftlich bei ihrer Arbeit. Sarah konnte sich vorstellen, dort zu arbeiten. Die Personalleiterin dankte ihr für ihr Kommen und versprach, sich bald zu melden. Sarah verließ das Gebäude mit einem optimistischen Gefühl. Sie schickte Dankes-E-Mails an alle, die sie getroffen hatte. In jeder E-Mail erwähnte sie etwas Bestimmtes aus ihrem Gespräch. Dies zeigte, dass sie aufmerksam gewesen war. Zwei Tage später erhielt sie einen Anruf. Es war die Personalleiterin mit guten Nachrichten. Sie wollten ihr die Stelle anbieten. Sarah konnte es kaum glauben. Das Gehalt war besser als erwartet. Sie boten auch zusätzliche Vorteile wie Homeoffice-Möglichkeiten. Sarah bat um ein paar Tage Bedenkzeit. Sie wollte alles sorgfältig prüfen, bevor sie eine Entscheidung traf. Die Personalleiterin stimmte zu und schickte ihr das offizielle Angebotsschreiben. Sarah las alle Details mehrmals durch. Sie besprach die Möglichkeit mit ihrer Familie. Alle ermutigten sie, den neuen Job anzunehmen. Am nächsten Morgen rief Sarah an, um das Angebot anzunehmen. Sie kündigte bei ihrem aktuellen Arbeitgeber mit zwei Wochen Frist. Ihre Kollegen waren traurig, sie gehen zu sehen, wünschten ihr aber alles Gute. Sarah verbrachte ihre letzten Tage damit, ihre Nachfolgerin einzuarbeiten. Sie schrieb detaillierte Anleitungen für alle ihre Aufgaben. An ihrem letzten Tag organisierte das Team eine kleine Abschiedsfeier. Sie gaben ihr eine Karte, die von allen unterschrieben war. Sarah war dankbar für die Freundschaften, die sie geschlossen hatte. In einem neuen Unternehmen anzufangen war aufregend und beängstigend zugleich. An ihrem ersten Tag kam Sarah früh, begierig anzufangen. Ihr neuer Vorgesetzter begrüßte sie herzlich. Sie bekam einen Laptop und Zugang zu allen notwendigen Systemen. Der Einarbeitungsprozess war gut organisiert. Sarah verbrachte die erste Woche damit, die Unternehmenskultur kennenzulernen. Sie nahm an mehreren Schulungen teil. Ihre neuen Kollegen waren hilfsbereit und geduldig mit ihren Fragen. Am Ende des Monats fühlte sich Sarah in ihrer neuen Rolle wohl. Die Arbeit war anspruchsvoll, aber lohnend. Sie schätzte es, mehr Verantwortung zu haben als zuvor. Sarah erkannte, dass sie die richtige Entscheidung getroffen hatte. Manchmal ist Veränderung genau das, was wir zum Wachsen brauchen.